Currywurst
Heute geht es an einen Klassiker: Die Currywurst. Klingt banal, aber echte Kenner wissen das wir hier etwas mehr tun müssen, als eine Rote Wurst
in kaltem Ketchup zu ertränken und Currypulver darüber zu beuteln. So machen das leider viele Imbissbuden und ehrlich: Das geht gar nicht!
Unsere Currywurst glänzt mit einer 1a und vor allem hausgemachten Currysoße, Pommes die nicht vor Fett triefen und einer knackigen Oberländer-Bratwurst vom Metzger unseres Vertrauens.
Eine Wurst auf dem Grill oder in der Pfanne zuzubereiten traue ich Jedem zu, darum konzentrieren wir uns hier im Wesentlichen auf die Currysauce.
Zeitaufwand: ca. 30-45 Minuten
Expertenausrüstung:
Pfanne für die Wurst (wer hat gerne auch Grill), kleiner Topf für die Soße, Backblech oder Bräter und Backofen für die Kartoffelschnitze.
Für Bonuspunkte: Pürier-Stab.
Zutaten für 2 Personen oder einen Vielfraß:
Für die Soße:
2 EL Sonnenblumenöl
2 kleine Zwiebeln
1 Peperoni
1 EL Tomatenmark
100 ml Apfelsaft
50 ml Essig
1 TL Paprika
2 TL Curry
1 Prise bis 1 TL Cayennepfeffer (je nach Mut)
Salz, Pfeffer
50 Gramm brauner Zucker
1 Dose Pizzatomaten (ja, Sie dürfen auch gerne Biotomaten beim Erzeuger kaufen, häuten und zerkleinern)
1 TL Honig
Schuss Sojasoße
Für die Wurst:
2 Oberländer vom Metzger Ihres Vertrauens
Je nach Region und Vorliebe können das auch Bratwürste oder rote Würste sein.
Für die Kartoffelschnitze:
6-8 Kartoffeln, festkochend
Olivenöl, Salz, Pfeffer, Rosmarinzweige
Alles eingekauft? Dann ran ans Werk:
Für die Soße die Zwiebeln zerkleinern, anbraten. Als nächstes die Peperoni massakrieren: in Kleine Stücke, die Kerne rauschaben. Mit der Zwiebel andünsten.
Nacheinander alle weiteren Zutaten zugeben und wenn alles gut angedünstet ist, die Pizzatomaten dazu und mit Honig süßen.
Jetzt ca. 30 Minuten köcheln lassen.
Sobald die Soße im Topf vor sich hin schmurgelt, sind die Kartoffeln an der Reihe:
Schälen und in pommesartige Schnitze niedermetzeln. Auf dem Backblech verteilen. Rosmarinzweige dazulegen, Salz, Pfeffer, und dann etwas Ölivenöl drüber.
Rein in den Ofen: 30 Minuten bei 200 Grad. Wenn Ihr den Ofen vorheizt, dann 5-10 Minuten weniger.
Jetzt die Soße mit Salz, Pfeffer und Honig abschmecken.
Bonuspunkte bekommt, wer die Soße vor dem Servieren püriert.
Weitere Bonuspunkte: Sie heben von den Zwiebeln ein Paar Zwiebelringe für die Dekoration auf.
12 Minuten vor dem Ende der Garzeiten die Würste an der Oberseite einritzen und dann in etwas Sonnenblumenöl braten oder grillen. Von beiden Seiten, bis sie schön knusprig-lecker sind.
Nun die Wurst und die Kartoffelteile auf den Teller. Warme (!) Currysoße über die Wurst. Garnieren mit Zwiebelringen und Currypulverer. Fertig.
Guten Appetit!
Heldentipp: Wer sich den Thriller mit der Soße nicht jedesmal geben will, verkocht die vier- bis achtfache Menge und füllt die Currysoße in steril ausgekochte Gläser ab.
Dann muss man nur noch die Gläschen öffnen, erwärmen und hat immer leckere, selbstgemachte Currysoße für die Wurst.

